Event
7. Mai 2026
Lesezeit: 2'
(Un-)Vereinbar?
Podiumsdiskussion über pflegende Angehörige als Basis des Gesundheits- und Pflegesystems.
7. Mai 2026, 18:30
Gleis 21, 1100 Wien oder via Livestream
Pflegende Angehörige leisten einen wesentlichen Beitrag der Versorgung in Österreich – oft zusätzlich zu Beruf und Familie. Die hybride Podiumsdiskussion »(Un)Vereinbar? Pflegende Angehörige als Basis des Gesundheits- und Pflegesystems« rückt ihre Lebensrealitäten in den Mittelpunkt und geht den Fragen nach, wie unterschiedliche Lebensrealitäten von pflegenden Angehörigen aussehen, wie Entlastung und Unterstützung konkret geleistet und angenommen werden kann und in welcher Form die Unterstützung von Familien zu einer Entlastung unseres Gesundheits- und Pflegesystem beiträgt.

Der Abend möchte zu einem besseren Verständnis für Betroffene beitragen und eine Diskussion ermöglichen, die die Herausforderungen von pflegenden Angehörigen und jene der Systeme thematisiert, mit denen sie interagieren. Hierzu zählen das Gesundheits- und Sozialsystem genauso wie der Arbeitsmarkt oder die eigene Community.
Die Begrüßung erfolgt durch Gudrun Egger – Vorstandsmitglied der ERSTE Stiftung.
Es diskutieren anschließend in zwei Gesprächsrunden:
Elisabeth Anselm – Geschäftsführerin des Hilfswerk Österreich und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt
Iris Appiano Kugler, M.A., Leiterin der Abteilung Arbeitsmarktpolitik für Frauen des Arbeitsmarktservice Österreich
Martina Mayr – Betriebspsychologin bei der Wiener Städtische Versicherung
Birgit Meinhard-Schiebel – Präsidentin der Interessensgemeinschaft Pflegender Angehöriger Sozialministerium
Vertreter:in des Sozialministeriums – angefragt
Die Diskussion moderiert Eser Akbaba.
Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle, die die Betreuung und Pflege von Angehörigen mitgestalten möchten, beruflich oder privat damit zu tun haben oder selbst betroffen sind.
Teilnahme kann persönlich oder online über LiveStream erfolgen.
AnmeldungGefördert aus den Mitteln des Sozialministeriums.
Titelbild: Ian Ehm