Eine Bühne für Osteuropa mit Karl Schlögel, es liest Markus Meyer

26. April 2026, 11:00
Akademietheater, 1030 Vienna

WIDERSTAND ZWECKLOS? WAS EUROPA AUS DEM KRIEG GEGEN DIE UKRAINE LERNEN MUSS

Der berühmte Historiker und Osteuropa-Experte Karl Schlögel, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2025, hat schon früh vor dem aggressiven Imperialismus von Wladimir Putin und einer naiven Russlandliebe im Westen gewarnt. Russlands Überfall auf die Ukraine und die Abwendung der USA von Europa dürften aber nicht zu Rückzug und Frustration führen. Schlögel sieht darin neben allem Entsetzen, aller Trauer, auch eine Herausforderung, in der eine Chance liegt. 

Mit Osteuropa-Expertin Cathrin Kahlweit spricht er über Schicksal und Zukunft der Ukraine, Donald Trumps Deals mit Wladimir Putin und Europas Rolle in einer zunehmend regellosen und autoritär regierten Welt. Aus seinem letzten Buch Auf der Sandbank der Zeit liest Markus Meyer

Eine Bühne für Osteuropa – A stage for Eastern Europe
Der Osten Europas ist im Dauer-Umbruch – seit der Wende 1989, seit der Osterweiterung, die sich in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal jährt, und nicht zuletzt seit dem russischen Überfall auf die Ukraine. Cathrin Kahlweit, Osteuropa-Expertin, Publizistin und langjährige SZ-Korrespondentin beleuchtet im Rahmen der Reihe »Eine Bühne für Osteuropa« in Gesprächen mit prominenten Gästen die aktuelle Lage Osteuropas. Die Reihe ist eine Kooperation des Burgtheaters und der ERSTE Stiftung. Der Medienpartner ist DIE PRESSE.

Titelbild: Eine Bühne für Osteuropa, Akademietheater © eSeL.at – Robert Puteanu