Das Museum of Modern Art in Warschau präsentiert die erste Retrospektive des albanischen Malers Edi Hila.

Edi Hila wurde 1944 in Shkodër geboren und arbeitet in Tirana. Er ist Mitglied der Tirana Academy of Fine Arts, wo er ein einflussreicher Lehrer ist. Ausgebildet in Shkodër, einer Stadt mit ihren Anfängen in der Antike, hatte Hila immer Zugang zu den Wurzeln der klassischen Kultur.

Er kreiert hauptsächlich Serien, die ein ausgewähltes Thema über mehrere Gemälde behandeln. Die wichtigsten von Hilas Serien sind Paradox (2000-2005), Relations (2002-2014), Threat (2003-2009), Roadside Objects (2007-2010), Penthouses (2013), Martyrs of the Nation Boulevard (2015) und A Tent on the Roof of the Car (2017). Der Realismus seiner Malerei ist aufgrund sorgfältiger Detailbeobachtung, die er nutzt, um die psychologische Wahrheit des beobachteten Phänomens zu vermitteln, eindeutig.

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Titelbild: Edi Hila, Mutter, 2000, Acryl, Leinwand, 82 x 101,5 cm. Foto: Jens Zieche. Zu Verfügung gestellt von Silva Agostini © Edi Hila