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Sozialatlas Lungau. Ideen und Projekte für ein besseres Zusammenleben

Herausgeber/innen: Elisabeth Kapferer, Andreas Koch, Nina Kühn, Clemens Sedmak
Verlag: Mandelbaum, Wien
Inhalt: 152 Seiten
ISBN: 978-3-85476-385-7
Jahr: 2012

Tu was, dann tut sich was« ist Östereichs erstes Sozialfestival mit dem Ziel, Ideen für ein besseres Zusammenleben zu verwirklichen.

Die Publikation dokumentiert diese Initiative, die 2011 erstmals im österreichischen Lungau (Land Salzburg) stattfand. Erläutert wird darin unter anderem die Sozialstruktur der Region mit ihren Herausforderungen, sie stellt Genesis und Idee des Festivals vor sowie die entstandenen Projekte.
Zudem präsentiert das reich illustrierte Buch Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung, die sich aus Perspektive der Sozialgeographie und der Armutsforschung mit dem Festival beschäftigt. Es bietet einen Rückblick auf die Projekte, die im Rahmen des Festivals realisiert wurden und beschreibt, wie die Menschen aus der Umgebung diese aufgenommen haben.

Das Festival ist keine einmalige Veranstaltung. Der abschließende Teil umfasst daher einen Ausblick auf die Region, die 2012 als nächste Sozial­festival­region ausgewählt wird. Der Sozialatlas richtet sich an alle, die sich dafür interessieren, wie man soziale Entwicklungsprozesse regional positiv beeinflussen kann.

Tu was, dann tut sich was. ist ein Projekt des Internationalen Forschungszentrum für Soziale und Ethische Fragen (ifz) und den Mitgliedern der SinnStifter. Die SinnStifter wurden 2010 durch sechs österreichische Stiftungen (ERSTE Stiftung, Essl Stiftung, Turnauer Sitftung, Schweighofer Stiftung, Humer Stiftung und Unruhe Stiftung) gegründet und unterstützen seitdem gemeinsam soziale Projekte in Österreich. Das Ziel ist es, innovative, soziale Initiativen zu fördern oder selbst ins Leben zu rufen. Dafür werden nicht nur finanzielle Mittel eingesetzt; die StifterInnen und StiftungsvertreterInnen engagieren sich auch persönlich für die Projekte und unterstützen sie mit ihrem Know-How und ihren Netzwerken. Die ausgewählten Projekte sollen „Steine ins Rollen bringen” – sie sollen als vorbildliche Lösungen dienen, sie sollen wachsen können und sie sollen möglichst viele Menschen zum Mitmachen animieren.