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Diskussion

Wie unterrichtet man Revolution?

Srđa Popović im Gespräch mit Margaret Childs beim Vienna Humanities Festival 2017

12. Oktober 2017
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Wie wird man Revolutionär? Gibt es eine Schule, in der man Taktiken für fortschrittliches Handeln und effektiven Widerstand lernen kann? Die gibt es wirklich! Sie heißt Zentrum für angewandte gewaltfreie Aktionen und Strategien (Center for Applied Nonviolent Action and Strategies – CANVAS) und wurde in Belgrad von Srđa Popović gegründet, einem Jugendaktivisten, der im Jahr 2000 dazu beitrug, Slobodan Milošević zu stürzen. Ausgehend von dieser Erfahrung möchte Popović pro-demokratische AktivistInnen auf der ganzen Welt in progressivem gewaltfreiem Widerstand ausbilden. Am 23. September 2017 sprach er mit Margaret Childs (Metropole) über seine faszinierende Arbeit in Ländern wie Burma, Ägypten, Georgien, Iran, Tunesien, Venezuela und Simbabwe.

Sehen Sie die vollständige Debatte in englischer Sprache:

http://humanitiesfestival.at/

Foto: Jugoslawische Polizisten bewachen Kollegen in Zivil, die ein altes Ölfass mit einem Bild des jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic tragen, das am 11. Oktober 1999 bei einer Demonstration der örtlichen Studentenorganisation OTPOR („Widerstand“) auf dem Hauptplatz von Uzice (etwa 200 Kilometer südwestlich von Belgrad) beschlagnahmt wurde. Die StudentInnen boten PassantInnen an, ihre Forderung nach einem Rücktritt des Präsidenten zu betonen, indem sie mit einem Stock gegen das Fass schlagen oder es mit Fäusten oder Tritten traktieren. (c) Mzwele / EPA / picturedesk.com