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Standpunkte

„Living in Truth: Václav Havel’s Power of the Powerless“

Milan Hanyš im Gespräch mit Ludger Hagedorn beim Vienna Humanities Festival 2018

11. Juni 2019
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Es könnte der größte jemals geschriebene Text sein, der das Wesen und die Zerbrechlichkeit der späten kommunistischen Macht beschreibt: Václav Havel’s Essay aus dem Jahr 1978 „Die Macht der Mächtigen oder Die Macht der Machtlosen“ wird nicht zum Symbol für sozialistischen Enthusiasmus, sondern für die Entwürdigung einer erzwungenen Einwilligung – Leben in Lügen.

Wissenschaftler der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Karls-Universität Prag und IWM Patočka-Stipendiat Milan Hanyš erörtert die Relevanz von Havels Konzepten des menschlichen Daseins, des „Lebens in der Wahrheit“, der Menschenwürde und der individuellen Rechte für den gegenwärtigen politischen Zustand des Westens. Ludger Hagedorn, IWM Permanent Fellow und Leiter des Patočka Archivs und Programms, führt das Gespräch.

Titelbild: Vaclav Havel, Staatsbegräbnis, Schweigeminute, Wenzelsplatz. Foto: © Rene Fluger / CTK / picturedesk.com


Vienna Humanities Festival

Das Vienna Humanities Festival, veranstaltet vom IWM, Wien Museum und Time to Talk, ist eine Reihe von rund 40 Veranstaltungen (in deutscher und englischer Sprache), die vom 27. bis 30. September 2018 zum dritten Mal im Wien Museum, der TU Wien, der Evangelische Volksschule und dem Stadtkino stattfanden.

Das Thema „Macht und Ohnmacht“ von 2018 befasste sich mit der Verwundbarkeit von Demokratien in Europa angesichts historischer Ereignisse und versucht, sie in einen Zusammenhang mit aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen zu stellen.