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Woher wir kommen

Lange bevor wir – 2003 – eine Stiftung und – ab 2006 – ein starker Partner der Zivilgesellschaft in Europa wurden, waren wir selbst ein Social Business. 1819 gründete eine Gruppe von Wiener Bürgern einen privaten Verein, um einfachen Leuten die Möglichkeit zu geben, für die Zukunft vorzusorgen und für sich und ihre Familien eine sichere und unabhängige Existenzgrundlage aufzubauen. Geführt wurde dieser Verein von engagierten Freiwilligen in einem Armenviertel. Er war innovativ und offenkundig nachhaltig und nannte sich „Erste oesterreichische Spar-Casse“.

Das ist unsere Geschichte:

1819

1819 eröffnete ein Sparkassenverein die erste Bank in Wien für KundInnen, denen bis dahin die Möglichkeit selbst für ihre Zukunft vorzusorgen, verwehrt war.

Die herausragenden Initiatoren der Ersten oesterreichischen Spar-Casse waren zwei höchst unterschiedliche Persönlichkeiten: der eine ein visionärer, sozial engagierter Vertreter der katholischen Kirche, der andere ein weltläufiger, erfolgreicher Bankier und vormaliger „jüdischer Waisenknabe“.

Johann Baptist Weber war zur Biedermeierzeit katholischer Pfarrer in der Wiener Vorstadtgemeinde St. Leopold. Er war er Diakon in Wien-Lichtental – zu einer Zeit, als Franz Schubert dort seine sakralen Werke zur Aufführung brachte – und Kaplan in St. Peter im Zentrum der Stadt, wo in unmittelbarer Nähe 1823 die Zentrale der Ersten oesterreichischen Spar-Casse entstehen sollte. Johann Baptist Weber wurde 1786 in Wien geboren und war ein Social Entrepreneur, lange bevor dieser Begriff überhaupt existierte. Er gründet mehrere soziale Einrichtungen, darunter einen Kindergarten, ein Armenhaus und zwei Schulen, eine davon eine reine Mädchenschule. Er ist 33 Jahre alt, als er die Idee hat, mithilfe wohlhabender Bürger eine Bank für bedürftige Menschen zu gründen.

Nach der Errichtung der Ersten oesterreichischen Spar-Casse bleibt Weber nicht mehr lange in Wien-Leopoldstadt; er wird erst Pfarrer in Mannswörth, später Schlosskaplan in Schönbrunn. Weber stirbt 1848 in seiner Heimatstadt im Alter von 64 Jahren und wird am Altmannsdorfer Friedhof beigesetzt. In seinen Gemeinden erlebte Weber den durch die Industrialisierung bedingten gesellschaftlichen Wandel hautnah mit. Nach den Napoleonischen Kriegen war Österreich bankrott und im ganzen Land herrschte Armut. Weber machte sich darüber Gedanken, wie er den Menschen, die in Scharen vom Land in die Stadt zogen und nun ihren Lebensunterhalt als Dienstboten, Tagelöhner, Fabriksarbeiter oder einfache Handwerker verdienten, dabei helfen könnte, ein menschenwürdiges Dasein zu führen. Er war davon überzeugt, dass es mit Wohltätigkeit allein nicht getan war. Deshalb bat er vermögende Bürger seiner Pfarrgemeinde St. Leopold, Beträge zwischen 100 und 1000 Gulden für die Errichtung einer Sparkasse zu stiften. 1819 zählt der Sparkassenverein bereits 55 Mitglieder, deren Einlagen den Grundstein für die am 4. Oktober 1819 eröffnete Erste oesterreichische-Spar-Casse legten.

Bernhard Freiherr von Eskeles war ebenfalls Gründungsmitglied der Ersten österreichischen Spar-Casse. Er wurde am 12. Januar 1753 in Wien als Sohn eines Rabbiners geboren. Bernhard Eskeles der Ältere stirbt im gleichen Jahr. Der Sohn geht mit seiner Mutter Hanna Wertheimer im Alter von 17 Jahren nach Amsterdam, wo er in einem Handelsgeschäft eine Stelle und eine kaufmännische Ausbildung erhält. Ab 1770 führt er bereits ein eigenes Geschäft, kehrt aber 1773 nach Wien zurück. Er wird Teilhaber des Handelshauses von Nathan Adam Arnsteiner und dessen Schwager Salomon Hertz, das bald nur noch als Großhandels- und Bankhaus ‚Arnsteiner & Eskeles‘ firmiert. Die Geschäftsfelder waren Staatsanleihen, Finanzierung von Infrastruktur wie beispielweise die Bahnverbindung von Mailand nach Venedig, Finanztransaktionen, Geldleihgeschäfte und Heereslieferungen. Damit erhielt das Bankhaus eine zentrale Stellung innerhalb des staatlichen Apparats dieser Zeit. Einen Namen macht sich Eskeles als Berater der Kaiser Joseph II. und Franz II.. Er unterzeichnete außerdem im April 1815 eine Bittschrift an den Kaiser Franz I. für die Gleichberechtigung der Juden in Österreich. Der Kaiser lehnt das Gesuch ab. Ein Jahr später, 1816, ist Eskeles Mitbegründer der Österreichischen Nationalbank und wird deren erster Direktor und Vizegouverneur. Drei Jahre später gehört er mit Johann Baptist Weber zu den Gründern der Ersten oesterreichischen Spar-Casse.

Das Privatvermögen von Bernhard Eskeles wird durch seine Ehe mit der Berlinerin Cäcilie Itzig, einer Schwägerin seines Kompagnons Arnsteiner, bedeutend vermehrt. Er setzt es ein, um dem österreichischen Staat in den Napoleonischen Kriegen hohe Kredite zu gewähren. Aus diesem Grund wird der bereit 1797 in den Adelsstand versetzte Eskeles 1811 zum Ritter und 1822 zum Freiherrn erhoben. Eskeles trägt wesentlich zur Organisierung des europäischen Geldmarkts bei. Außerdem ruft er mehrere wohltätige Stiftungen ins Leben. 1820 erwirbt er ein das Palais in der Dorotheergasse 11, lässt es gründlich renovieren und macht mit seiner Frau Cäcilie den Salon zu einem Treffpunkt von Vertretern aus Kunst und Wissenschaft. Während des Wiener Kongresses 1814/15 zählen Talleyrand, Hardenberg und Wellington zu den Gästen, die auch im berühmtesten Salon der Stadt, bei Cäcilies Schwester Fanny von Arnstein, ein und aus gehen. Im Palais Eskeles ist heute das Jüdische Museum der Stadt Wien untergebracht.

JMW Fassade hoch © JMW_Sonja Bachmayer

Am 7. August 1839 stirbt Freiherr von Eskeles in Hietzing, damals ein Vorort von Wien. Er ist auf dem Jüdischen Friedhof Währing begraben. Aus einem Nachruf auf den 87jährig Verstorbenen: „Bernhard Freiherr von Eskeles, der Chef eines der ersten und geehrtesten Handelshäuser Europa’s, der Hauptbegründer der österreichischen Nationalbank, deren Director er gewesen, der Mann, dessen Rechtlichkeit fast sprichwörtlich geworden ist, dessen Haus der Sammelplatz alles dessen war, was Wien an Fremden und Einheimischen, Vornehmen und Geringen, vom Fürsten bis zum armen Künstler, Ausgezeichnetes besaß, war ursprünglich ein armer jüdischer Waisenknabe.“

Einlagebuch Nr. 1
Erste Österreichische Spar-Casse, 1819

Das allererste Sparbuch der Ersten Österreichischen Spar-Casse, ausgegeben 1819, gehörte einer Frau: Marie Schwarz.

1822–1844

Im frühen 19. Jahrhundert schritt die Industrialisierung zügig voran. Die Landbevölkerung strömte in die Städte und es entwickelten sich neue Gesellschaftsschichten, für die es bislang keine soziale Absicherung gab. Mit Beginn der 20er Jahre schuf die Erste mit der Errichtung von Zweigstellen ein Netzwerk, das alle Kronländer der Monarchie umfasste. Diese Niederlassungen, häufig in kleinen Zentren ländlicher Regionen, waren auf das engste mit der Ersten in Wien verbunden. Die Idee Sparkassen zu gründen fiel überall auf fruchtbaren Boden. Eine Idee, die sich auf lokaler Ebene im zweiten Wiener Gemeindebezirk bewährt hatte, entwickelte sich in den Ländern der Donaumonarchie zu einem Erfolgsmodell.

Mit nahezu denselben Statuten wie das ursprüngliche Institut wurden in weiten Teilen Österreichs, Zentral- und Osteuropas mehrere Sparkassen gegründet, unter anderem: 1822 in Laibach (heute: Ljubljana), Innsbruck, Bregenz und Spalato (Split), 1825 in Graz und Prag, 1831 in Görz (Gorizia), 1835 in Klagenfurt, 1835 in Ragusa (Dubrovnik) und Kronstadt (Brasov), 1839 in Pest (Budapest), 1841 in Hermannstadt (Sibiu) und Zara (Zadar), 1842 in Pressburg (Bratislava) und Triest sowie 1844 in Lemberg (Lwiw), Kaschau (Košice) und Tyrnau (Trnava). Heute würde man diese Banken als Social Businesses bezeichnen: nachhaltige – d.h. sich selbst tragende – Unternehmen, deren Ziel die Bekämpfung der Armut ist.

1824

Die Erste zieht in ein größeres Haus im Zentrum von Wien, am Graben 21, das fast 200 Jahre lang der Sitz der Sparkasse sein sollte.

The head office of the Erste österreichische Sparkasse at Graben No. 21, around 1840, coloured lithograph
Detail of the poster, showing a swastika flag, on the facade for the 120th anniversary of the savings bank, 1939
Photo of the facade of Graben No. 21 on the occasion of the 175th anniversary, 1994

1825

Die nächste Pionierleistung steht 1825 mit der Gründung der Allgemeinen Versorgungsanstalt unter dem Dach der Ersten an. Es ist die erste Sozialversicherung überhaupt. Erst ab 1889 wird es in Österreich eine gesetzliche Krankenversicherung geben, eine staatliche Pensionsversicherung wird erst 1906 eingeführt.

1844

Das „Regulativ für die Bildung, Errichtung und Überwachung der Sparkassen“ von 1844 reagiert auf den durchschlagenden Erfolg der Sparkassenidee. Es schrieb die maximale Höhe von Einlagen vor und bekräftigte die Ziele Daseinsvorsorge und Armutsprävention. Es erlaubte außerdem formell eine gemeinwohlorientierte Tätigkeit, also neben dem gemeinwohlorientierten Geschäftszweck (Volkssparkasse) auch Spenden aus dem Geschäftsgewinn. Ab 1850 findet man regelmäßige Spenden an Spitäler, Stiftungen und Sozialeinrichtungen in den Rechnungsabschlüssen der Ersten. 

Das „Goldene Zeitalter“ der Spendentätigkeit der Sparkassen beginnt in den 1870er Jahren, als mit den Gewinnen auch die Überschüsse stark anstiegen. Für karitative Organisationen werden in dieser Zeit durchschnittlich 62.000 Gulden pro Jahr gespendet, das entspricht umgerechnet etwa 930.000 Euro. Für verschiedene Wiener Krankenhäuser werden bis 1914 Geldmittel in der Höhe von umgerechnet rund 15 Millionen Euro gespendet. Hohe Beträge fließen ab 1899 in Armenspitäler und Rekonvaleszenzheime sowie 1898 in zwei Franz-Josef-Jubiläumsstiftungen für Volkswohnungen und Sozialheime. Auch an Kulturprojekten beteiligt sich die Sparkasse, so etwa an der Errichtung des Wiener Musikvereinsgebäudes.

1869

Dem Rekordergebnis im 50. Jahr des Bestehens entsprechend gab die Erste ca. 117.000 Gulden für wohltätige Zwecke aus. Sie unterstützte u.a. die Errichtung des Kinderspitals in der Leopoldstadt mit 70.000 und die des St.-Josef-Kinderspitals auf der Wieden mit 30.000 Gulden. Zudem erhielten alle Beschäftigten anlässlich des Jubiläums eine einmalige Sonderzahlung in der Höhe des halben Jahresgehalts.

Anlässlich des Jubiläums wurde die Komposition einer Polka bei Eduard Strauß, dem jüngsten Sohn von Johann Strauss und dem jüngeren Bruder des berühmten Johann Strauss Sohn, in Auftrag gegeben. Der Titel der Polka lautet „Die Biene“.

1873

Die Erste oesterreichische Spar-Casse stellt sich zusammen mit anderen Sparkassen des Reiches auf der Wiener Weltausstellung in einem eigenen Pavillon vor.

Aus dem Konvolut zur Weltausstellung in Wien 1873.

1915

Nach Beginn des Ersten Weltkrieges wurde auch den Sparkassen die Verwahrung und Verwaltung von Kriegsanleihen gestattet. Die Erste und andere Sparkassen wurden damit zu einem systemischen Faktor der Kriegsfinanzierung.

1925

Die Erste übersteht die Spekulationswellen im Gefolge von Hyperinflation und Währungsumstellung auf den Schilling unbeschadet. Der Weltspartag wird in Österreich eingeführt.

1933/34–1945

In der Zeit des austrofaschistischen Ständestaats und im Nationalsozialismus wird die Erste – wie alle Sparkassen – zum wirtschaftlichen Instrument der autoritären Regime. Wieder tragen die Sparguthaben der Bevölkerung zur Finanzierung des Krieges bei.

Die Sparkassen werden Handlanger bei der Sperrung von Guthaben jüdischer KundInnen und wirken an „Arisierungen“ von Immobilien und Sachwerten mit. Zwischen 1999 – 2007 beauftragte die Erste Bank Historikerinnen und Historiker die Rolle ihrer Vorgängerinstitute während der NS-Zeit aufzuarbeiten. Die wichtigsten Ergebnisse: Es wurden rund 320 geplünderte Konten von jüdischen Inhabern gefunden. Dreißig Hypothekarkredite, die der Bezahlung der „Reichsfluchtsteuer“ und anderer Steuern dienten, wurden ausgezahlt. In fünf Fällen kam es zu einer Beteiligung an „Arisierungen“ von Häusern in jüdischem Besitz, in sieben Fällen zu Übernahmen von Geschäftslokalen. Nach 1945 wurden alle Immobilien zurückgestellt bzw. Vergleiche geschlossen, allerdings unter hohem Wertverlust für die ursprünglichen Eigentümer. In Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde konnten zwei Drittel der Nachfahren der von „Arisierungen“ und Plünderungen Betroffenen ausfindig gemacht und Wiedergutmachungsbeiträge in Höhe von rund 700.000 Euro ausgezahlt werden. Der mangels Informationen über Erbberechtigte nicht ausgezahlte Betrag von 44.000 Euro wurde dem Sanatorium Maimonides für die Betreuung von Shoa-Überlebenden zur Verfügung gestellt. Mit rund 6,07 Millionen Euro unterstützte die Erste Bank den Allgemeinen Entschädigungsfonds der Republik Österreich.

1955

Der Sparefroh wendet sich zum ersten Mal an österreichische Kinder und vermittelt zu Beginn des Wirtschaftswunders die Idee zu sparen. Das Logo der Bank ist in den 60er Jahren noch immer eine Biene.

57 - 1

1969

Im Jahr 1969 schreibt Woodstock Musikgeschichte. Königin Elisabeth II. besucht Österreich und die Menschen erstmals den Mond. Die Concorde fliegt zum ersten Mal mit Überschallgeschwindigkeit. Im Oktober gelingt die erste Internetverbindung und die Erste österreichische Sparkasse wird 150 Jahre alt.

Das Jubiläumsplakat ist schönster Pop.

1993

Die Erste überträgt ihren Geschäftsbetrieb auf eine Aktiengesellschaft, die neu gegründete Tochtergesellschaft Die Erste österreichische Spar-Casse AG. Die Sparkasse selbst heißt nun DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Anteilsverwaltungssparkasse, kurz: AVS. Sie ist das Vorgängerinstitut der ERSTE Stiftung.

1997

Im März kauft die Erste die GiroCredit Bank AG und ändert ihren Namen in „Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG“. Im November schreibt die Erste Bank österreichische Finanzgeschichte und geht an die Börse. Es werden Aktien im Wert von sieben Milliarden Schilling (508 Millionen Euro) gezeichnet. Im Dezember wird die Aktie in den ATX, den österreichischen Leitindex, aufgenommen. Bis heute ist die Erste Bank ein Schwergewicht im ATX.

Und hier geht die Geschichte im nächsten Jahrtausend weiter.

Die frühen Jahre

Wenige Jahre nach dem Beginn des 3. Jahrtausends beginnt die Geschichte der ERSTE Stiftung. Schon vor der eigentlichen Gründung der Stiftung im Dezember 2003 kündigen sich Umbrüche in der Region an, in der die Stiftung später aktiv sein wird. Die Europäische Kommission empfiehlt am 9. Oktober 2002 Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn sowie Malta und Zypern in die EU aufzunehmen. Die Unterzeichnung des Beitrittsvertrages findet am 16. April 2003 in Athen statt.

Und dabei wird es nicht bleiben.

2002

tranzit, ein Netzwerk von zivilgesellschaftlichen Vereinen, die autonom im Bereich der zeitgenössischen Kunst aktiv sind, wird gegründet: zuerst in Österreich, Ungarn, der Slowakei und der Tschechischen Republik, später kommt noch Rumänien dazu. Zu Beginn unterstützt die Erste Bank die junge Initiative. Als die ERSTE Stiftung 2007 ihre Arbeit aufnimmt, wird sie Hauptpartner von tranzit.

2003

Die Anteilsverwaltungssparkasse (AVS) wird in eine Stiftung umgewandelt: DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung, kurz: ERSTE Stiftung! Diese Stiftung ist Hauptaktionärin der Erste Bank AG und später der Erste Group und bezieht ihr operatives Budget aus den Dividendenausschüttungen ihres Aktienpakets.

2004

Die Kontakt Sammlung wird von der Erste Group als unabhängiger Verein gegründet. Sie widmet sich den künstlerischen Entwicklungen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, und wird bald zu einer der bedeutendsten Sammlungen konzeptueller Kunst dieser Region. Die ERSTE Stiftung wird später Mitglied im Verein und wichtigster Förderer.

2006

Die ERSTE Stiftung nimmt 2006 ihre gemeinnützige Tätigkeit auf. Sie versteht sich als eine kreative und innovative Ideenwerkstatt, ein Labor für Zukunftsthemen, das durch die strategische Zusammenarbeit in Netzwerken seine Effektivität erhöht.

Die Zweite Sparkasse, „die Bank für Menschen ohne Bank“, wird im Oktober gegründet.  Das Gründungskapital stellt die ERSTE Stiftung zur Verfügung. Das erste Projekt der ERSTE Stiftung beruft sich auf den Gründungsauftrag von 1819 und bietet finanzielle Inklusion.

2006–2016

10 Jahre lang verbindet aces – Academy of Central European Schools SchülerInnen mit Hilfe von internationalen Schulpartnerschaften in Europa. Durch die aktive Teilnahme am Dialog und den Austausch mit Gleichaltrigen aus dem Ausland knüpfen junge Menschen persönliche Kontakte, entwickeln grenzüberschreitende Freundschaften und lernen unterschiedliche Ansichten und Denkweisen kennen. In 10 Jahren verwirklichen 30.000 SchülerInnen und 4.000 LehrerInnen von knapp 500 Schulen aus 15 Ländern 300 Schulprojekte.

2007

Der European Fund for the Balkans wird als gemeinsame Initiative europäischer Stiftungen gegründet, um die Demokratie am Balkan zu stärken, europäische Integration zu fördern und die Rolle Südosteuropas bei der Bewältigung der kommenden Herausforderungen in Europa zu bekräftigen.

2008

Der Igor Zabel Award for Culture and Theory wird zum ersten Mal vergeben. Er erinnert an den 2004 verstorbenen Kurator, Kritiker und Autor aus Ljubljana und wird an Personen aus dem Kulturbereich verliehen, deren Arbeit das Wissen über die bildende Kunst und Kultur in Zentral-, Ost- und Südosteuropa international vertieft und erweitert.

Igor Zabel Award for Culture and Theory 2008, slavnostna podelitev in sprejem / Awards Ceremony, Cankarjev dom, 21.11.2008

2009

Die Ausstellung Gender Check. Rollenbilder in der Kunst Osteuropas  (13. November 2009 – 14. Februar 2010, mumok, Wien) zeigte erstmals in einem repräsentativen Überblick Kunst aus Osteuropa seit den 1960er-Jahren, die sich mit dem Thema der Geschlechterrollen auseinandersetzt. 20 Jahre nach dem Mauerfall erstellte die Kuratorin Bojana Pejić mit einem ExpertInnenteam aus insgesamt 24 Ländern eine umfassende Präsentation mit mehr als 400 Arbeiten – Malereien, Skulpturen, Installationen, Fotografien, Plakate, Filme und Videos. Über 200 Künstlerinnen und Künstler vermittelten ein äußerst facettenreiches Bild eines bis dahin weitgehend unbekannten Kapitels der neuesten Kunstgeschichte, das einen zukunftsweisenden Beitrag zum Genderdiskurs leistete. Gender Check verfolgte den Wandel weiblicher und männlicher Rollenbilder innerhalb der Kunst vor dem Hintergrund der gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Die von der ERSTE Stiftung initiierte und unterstützte Ausstellung zeichnete dieses Wechselspiel zwischen Kunst und Geschichte in chronologischer und thematischer Gliederung nach. 2010 war die Ausstellung in Warschau zu sehen.

2010

Die Social Business Tour 2010 wanderte durch sechs Hauptstädte in Zentral-, Ost- und Südosteuropa und bot UnternehmerInnen, Bankern, StudentInnen, NGOs und RegierungsvertreterInnen Vorträge und Workshops zum Thema in Wien, Bratislava, Prag, Belgrad, Budapest und Bukarest an. Schirmherr der Tour war Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank in Bangladesch, die Kleinstkredite an Arme vergibt und als Vorbild des Social-Business-Konzepts gilt.

(C) annarauchenberger.com /Anna Rauchenberger - Wien, am 11.05.2010 - Die Social Business Tour 2010 startet am 11. Mai 2010 in Wien und Bratislava und tourt anschlieszend durch Zentral- und Osteuropa. Im Rahmen des Europaeischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010 wird die Tour 2010 bis Ende Oktober in sechs Laendern und sechs Staedten über Social Business informieren und Impulse fuer eine nachhaltige Social Business Initiative geben. Social Business bezeichnet innovative Geschaeftsmodelle, die konsequent auf die Lösung sozialer Probleme mit unternehmerischen Mitteln ausgerichtet sind. FOTO v.l.: Erste Bank-Chef Andreas Treichl, Muhammad Yunus, Gruender der Grameen Bank und Friedensnobelpreistraeger, Sozialminister Rudolf Hundstorfer

2012

Seit 2007 gibt es im österreichischen Parlament eine Demokratiewerkstatt für  Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren. Sie erlernen dort demokratische Prozesse auf spielerische Art und Weise: wie funktioniert ein Parlament, Gesetzgebung oder eine Wahl? Nach einer fast zweijährigen Vorbereitungsphase wurden auf Initiative der ERSTE Stiftung 2012 dieses erfolgreiche Konzept auch im Parlament von Montenegro in Podgorica implementiert.

2008–2013

In den Jahren 2008, 2009, 2011 und 2013 wird der Preis der ERSTE Stiftung für soziale Integration an Organisationen vergeben, die sich in herausragender Weise für die Integration von Menschen am Rande der Gesellschaft einsetzen. 2013 erhalten alle GewinnerInnen (30 PreisträgerInnen, 4 GewinnerInnen der Sonderpreise der Jury und ein/e Gewinnerin des Practitioners ‘Award) bei einer glanzvollen Gala in Wien Preise in Höhe von insgesamt 616.000 Euro sowie eine zweijährige PR-Beratung von ExpertInnen. Die Siegerprojekte aus 13 mittel- und osteuropäischen Ländern wurden von einer internationalen Jury aus 136 FinalistInnen ausgewählt, die von lokalen ExpertInnen für soziale Integration aus fast 2.000 eingereichten Bewerbungen bewertet wurden.

2014

Die NGO Academy wird mit dem Ziel gegründet, den zivilgesellschaftlichen Sektor in Zentral- und Südosteuropa durch Bildungsangebote zu unterstützen. Sie bietet eine Reihe von hochwertigen Programmen zur Stärkung von Organisationsstrukturen und Managementkompetenz speziell für Führungskräfte und MitarbeiterInnen von NGOs. Diese werden in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Nonprofit-Organisationen und Social Entrepreneurship der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) umgesetzt.

Solidarität, Zivilgesellschaft und verantwortliches politisches Handeln waren Teil des Titels der 25. Generalversammlung und Konferenz des European Foundation Centre in Sarajewo und stehen wie ein Motto über dem ganzen Jahr. Zum ersten Mal findet dieses Branchentreffen in einem osteuropäischen Land statt und die ERSTE Stiftung ist im Programmkommitee. Während der Konferenz beginnt es zu regnen – und hört nicht mehr auf. Die größte Überschwemmungskatastrophe der jüngeren Geschichte am Balkan löst ein Solidaritätspaket des europäische Stiftungsverbandes aus.

Die ERSTE Stiftung hat die mit dem Kleinbus unternommene Reise nach Bosnien und Herzegowina genutzt, um im Vorfeld der Konferenz gemeinsam ein Haus in Srebrenica zu bauen. Dort ermöglicht die NGO „Bauern helfen Bauern“ seit Jahrzehnten Kriegsvertriebenen die Rückkehr und einen Neustart mit einfachen Behausungen. Es gibt nur wenige Orte, an denen Solidarität, Zivilgesellschaft und verantwortliches politisches Handeln so eng beieinander und so oft im Widerstreit miteinander liegen.

2015

Die österreichische Bundesregierung veranstaltet den Western Balkans Summit Vienna 2015. Es ist die zweite Konferenz im Rahmen des im Vorjahr von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel angestoßenen “Berlin Prozess”, der dem Westbalkan ein Forum für den Austausch mit EU-Mitgliedsstaaten bieten soll. 2015 ist erstmals ein Programmteil ausschließlich der Zivilgesellschaft gewidmet: Das Civil Society Forum bietet seinen Vertretern die Möglichkeit, kritische Stimmen einzubringen, Empfehlungen zu artikulieren und den Teilnehmern auf Regierungsebene Vorschläge zu machen. Das von der ERSTE Stiftung mit Partnern organisierte Civil Society Forum ist ein starkes Signal dafür, dass der EU-Integrationsprozess ohne Einbeziehung des zivilgesellschaftlichen Sektors nicht stattfinden kann.

Einen Tag nach dem Civil Society Forum ist die Welt schockiert: ein LKW mit 71 erstickten Geflüchteten wird auf der Autobahn nahe Wien gefunden. Im Herbst 2015 fliehen hunderttausende Menschen über Ungarn und Italien nach Mitteleuropa, die dem Krieg in Syrien oder der Gewalt im Irak oder Afghanistan entkommen wollen. Für viele von ihnen führt die mühevolle Reise durch Wien. Das neue Headquarter der Erste Group liegt unmittelbar neben dem ebenfalls neuen Wiener Hauptbahnhof. Die Bank wird ab 2016 die Büros beziehen. Die zukünftigen Büros der ERSTE Stiftung sind noch im Rohbau. Sie werden spontan mit Stockbetten möbliert und für viele Wochen zu einer Notschlafstelle für Geflüchtete umfunktioniert. 341 MitarbeiterInnen von ERSTE Stiftung und Erste Group inklusive Verwandte und Bekannte betreuen vom 12. September bis 30. November 2015 in 81 Nächten ehrenamtlich insgesamt 14.827 erschöpfte Menschen auf der Durchreise. Durchschnittlich haben hier 183 Gäste täglich übernachtet. Rund 160 Dienste wurden von 70 ehrenamtlichen ÄrztInnen und Schwestern abgedeckt. Eine weitere Schlafstelle wurde in einer ehemaligen Erste Bank-Filiale in der Nähe des Westbahnhofes betrieben, die vom 13. Oktober 2015 bis zum 4. März 2016 für 239 BewohnerInnen eine Grundversorgung anbot. Auch auf rein ehrenamtlicher Basis.

Die ERSTE Stiftung hat außerdem einen Flüchtlingsfonds in der Höhe von 500.000 Euro für Integrationsinitiativen in ganz Österreich bereitgestellt und ein Kartenset mit Fakten und Informationen zum Thema Flucht und Asyl in einer Gesamtauflage von 47.000 in drei aktualisierten Auflagen produziert und verteilt.

2016

Der Erste Financial Life Park, kurz: das FLiP, eröffnet mit einem Knall am neubezogenen Erste Campus. Das FLiP ist Österreichs prominentestes Projekt im Bereich Finanzbildung. Im Rahmen einer interaktiven Tour werden jungen Menschen Fähigkeiten und Kompetenzen vermittelt, die sie für die finanziellen Entscheidungen ihres Lebens brauchen. Das FLiP fördert mit seinem Angebot die finanzielle Eigenverantwortung, betreibt Vorsorge gegen Überschuldung und trägt damit auch zur Armutsprävention bei.

2017

Die ERSTE Stiftung bezieht ihr Quartier am Erste Campus! 

Die ERSTE Stiftung bezieht ihr Quartier am Erste Campus! Der sogenannte Co-Working Space wird zu einem Ort intensiver Auseinandersetzung mit unseren Partnern und unseren Inhalten.

Auch die ERSTE Stiftung Bibliothek eröffnet am neuen Standort Erste Campus. Die moderne, helle und offene Struktur sowie die einfache Zugänglichkeit schlagen sich in der Besucherfrequenz nieder: Im Jahr nach der Übersiedlung hat sich die Anzahl eingeschriebener BibliotheksbenützerInnen nahezu verdoppelt und stieg somit von 270 (Stand: 2016) auf nunmehr 512 NutzerInnen an. Im Durchschnitt registrieren sich pro Öffnungstag zumindest eine neue BibliotheksnutzerIn. Die Entlehnungen haben 2017 ebenfalls deutlich um etwa 50 % zugenommen. 1.667 Medieneinheiten zu den Themen der ERSTE Stiftung werden ausgeliehen. Dem immer größer werdenden Kreis von NutzerInnen der ERSTE Stiftung Bibliothek stehen 11.000 Medieneinheiten zur Ausleihe zur Verfügung.

2018

Europe’s Futures – Ideas for Action geht an den Start. Engagierte, angesehene EuropäerInnen arbeiten sowohl einzeln als auch gemeinsam an einem starken und demokratischen Europa. Im Fokus: Der Rückzug der Demokratie im Gefolge einer wachsenden rechten und linken nationalistischen, populistischen, fremdenfeindlichen politischen Dynamik, die die Grundsätze des Rechtsstaats in Frage stellt. Der Zusammenhang von Migration, Asyl und Grenzen als Hauptantriebskraft für die Angst in Gesellschaften, dass Zuwanderung aus dem Ausland die Identität ihrer Nationen „verwässern“, dass Nationen „ihre Seele verlieren“. Die Erweiterung der Europäischen Union auf den Westbalkan als Test für die Glaubwürdigkeit des europäischen Projekts.

Nach höchst erfolgreichen 12 Jahren verändert sich das 2007 ins Leben gerufene Balkan Fellowship for Journalistic Excellence und wird zu einer journalistischen Plattform für Südosteuropa und die Visegradstaaten: Reporting Democracy. Investigative JournalistInnen recherchieren die Hintergründe für illiberale Tendenzen in Europa. Reporting Democracy ermöglicht grenzüberschreitenden Journalismus, Stipendien und Publikationsmöglichkeiten für JournalistInnen aus 15 Ländern.

2019

Erste Group und ERSTE Stiftung werden 200 Jahre alt! Bank und Eigentümerin feiern nach schwierigen Jahren, die auf die Wirtschaftskrise 2008/09 und ihren Auswirkungen folgten, eine Erfolgsgeschichte. Seit 1997 wuchs die Erste Bank Richtung Mittel- und Osteuropa und unternahm mehrere erfolgreiche Kapitalerhöhungen. Heute ist die Erste Group in Tschechien, der Slowakei, in Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien und Österreich vertreten. Eine indirekte Präsenz durch Tochterbanken besteht in Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und Moldau. Mit über 16 Millionen  KundInnen und mehr als 47.000 Beschäftigten ist die Erste Group einer der größten Finanzdienstleiter im östlichen Europa.

Die ERSTE Stiftung hat sich als verlässliche Partnerin für die Zivilgesellschaft in Zentral-, Ost- und Südosteuropa etabliert. Seit Beginn ihrer gemeinnützigen Tätigkeit wurden über 110 Millionen Euro in über 1.600 Projekte investiert. Zum runden Jubiläum der Sparkassenidee in Österreich schenkte die ERSTE Stiftung ihren Stakeholdern und sich selbst eine sich über das ganze Jahr erstreckende, hochkarätige Debatte zu diesen Zukunftsfragen: Wer sind wir in der Region Zentral-, Ost- und Südosteuropa, 30 Jahre nach Anbruch einer Ära umfassender Transformation, die das Leben jeder einzelnen Familie beeinflusst hat? Wo wollen wir als Gesellschaften hin? Wie gehen wir auf dem Weg dahin mit unseren Herausforderungen um? Der Einladung zu einer Standortbestimmung, den Tipping Point Talks 2019, folgten im März der Ökonom Francis Fukuyama, am Europatag im Mai der Historiker Timothy Snyder, die ehemalige Politikerin und Verfechterin digitaler Grundrechte Marietje Schaake im September und zum Abschluss im November der Autor, Ökonom und Sozialwissenschaftler Felwine Sarr. Begleitet wurden ihre Vorträge von Diskussionen und intensiven Workshops („Think Camps“) mit Stakeholdern der ERSTE Stiftung und thematisch im selben Feld arbeitenden Fachleuten und NetzwerkerInnen.

Wir freuen uns auf die nächsten 200 Jahre!

Die ERSTE Stiftung heute

Die ERSTE Stiftung ist eine kreative und innovative Ideenwerkstatt, ein Labor für Zukunftsthemen, das durch die strategische Zusammenarbeit in Netzwerken seine Effektivität erhöht.
Als Hauptaktionärin der Erste Group sichert die ERSTE Stiftung die unabhängige Zukunft eines der größten Finanzdienstleister in Zentral-, Ost- und Südosteuropa. Als private österreichische Sparkassenstiftung engagiert sich die Stiftung für das Gemeinwohl.

Unsere Aktivitäten basieren auf vier Prinzipien:

Wir glauben, dass Finanzkompetenz auch Lebenskompetenz ist.

Wir glauben, dass die europäische Idee es wert ist, um sie zu kämpfen.

Wir glauben, dass die meisten Menschen wollen, dass es auch anderen gut geht.

Wir glauben, dass Kultur ein zentraler Bestandteil unserer Identität ist und dass jede Gesellschaft Kultur braucht.

Wir investieren Teile unserer Dividende in die Region, in der die Erste Group tätig ist. Unsere Ziele sind die Stärkung der Zivilgesellschaft, die Förderung von sozial benachteiligten Gruppen und die Förderung der zeitgenössischen Kultur in Europa.

Die neue Normalität

Im Mai 2020 wäre die ERSTE Stiftung gemeinsam mit weitere Stiftungen erstmals Gastgeberin der größten Zusammenkunft europäischer Stiftungen gewesen. Zur 31st European Foundation Centre General Annual Assembly and Conference wurden in Wien über 800 Gäste aus dem Philanthropiesektor erwartet, um über „Foundations and the New Normal“ zu diskutieren. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Konferenz  auf das Jahr 2021 verschoben werden. Die ERSTE Stiftung hat operiert bis heute teilweise aus dem Home Office und hat spezielle Hilfsfonds für von Sars-COVID-19 betroffene NGOs aufgelegt. The New Normal ist schneller und anders als gedacht eingetreten. Neue Herausforderungen müssen gemeistert werden!

Download des Infoblatts der ERSTE Stiftung

Aktionärsstruktur zum 31. Dezember 2019
nach Investoren (in %)

Im Jahr 1997 ging die Erste Group an die Börse, um das Retailgeschäft in Zentral- und Osteuropa (CEE) auszubauen. Seitdem ist die Kundenbasis der Erste Group durch zahlreiche Ankäufe und organisches Wachstum von 600.000 auf 16,1 Millionen gewachsen. 47.300 MitarbeiterInnen erbringen Bankdienstleistungen in 2.604 Filialen in 7 Ländern. Heute ist die Erste Group in Bezug auf KundInnen und Bilanzsumme einer der größten Finanzdienstleister in Zentral- und Osteuropa. Sie hat sich immer auf Retail- und KMU-Banking konzentriert.

Teams

Europäische Integration ist für uns mehr als ein Projekt. Bei uns ist sie gelebte Wirklichkeit. Wir kommen aus fünf verschiedenen Ländern Europas und sprechen insgesamt zehn Sprachen fließend.

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Willkommen bei der ERSTE Stiftung!

Sie finden hier Informationen über unsere Aktivitäten und Veranstaltungen sowie den Zugang zur ERSTE Stiftung Bibliothek.

Für Reportagen aus Zentral-, Ost- und Südosteuropa besuchen Sie unser Online-Magazin!

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