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Standpunkte

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Ivan Vejvoda und Stephen Szabo im Gespräch beim Vienna Humanities Festival 2017 über die Französische Revolution

12. Oktober 2017
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Keine Revolution hat den Lauf der Geschichte mehr verändert als diejenige, die am 14. Juli 1789 mit dem Sturm auf die Bastille begann. Heutzutage debattieren HistorikerInnen weiterhin über ihre Ursachen und Auswirkungen, PhilosophInnen entwerfen Theorien über die Universalität ihrer Werte, auf die sich die Kämpfe, die dieser Tage in der ganzen Welt für die Demokratie gefochten werden, als universelle Quelle der Inspiration berufen.

Ivan Vejvoda – Schlüsselfigur in der Oppositionsbewegung in Jugoslawien in den 1990er Jahren, ehemaliger Senior Vice President im Programmbereich des German Marshall Fund und Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) – erklärte am 23. September 2017 die anhaltende Bedeutung der Französischen Revolution für den Balkan, Europa und die Welt. Moderation: Stephen Szabo, Visiting Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und geschäftsführender Direktor der Transatlantischen Academy. Sehen Sie die vollständige Debatte in englischer Sprache:

Titelbild: Jacques-Louis David: Der Tod des Marat (1793), Museum für Alte Kunst, Brüssel. Lizenzfrei


Vienna Humanities Festival

Das Vienna Humanities Festival, veranstaltet vom IWM, Wien Museum und Time to Talk, ist eine Reihe von rund 40 Veranstaltungen (in deutscher und englischer Sprache), die vom 22. bis 24. September 2017 zum zweiten Mal im Wien Museum, der TU Wien, der Evangelische Volksschule und im Radiokulturhaus stattfanden.

Das Generalthema „Revolution!“ spannte den Bogen von Russland 1917 über die 68er-Bewegung und das Wendejahr 1989 bis hin zu den jüngsten Umwälzungen in den arabischen Ländern und in der Ukraine.