Freiheit, Sicherheit, Solidarität. Was kommt zuerst?Freiheit, Sicherheit, Solidarität. Was kommt zuerst?

überMorgen - Der gesellschaftspolitische Diskurs

Von

22/05/19

Bis

22/05/19

ÜberMorgen

Welche Gesellschaft wollen wir sein? Wir leben in spannenden Zeiten. Manche sagen: in unsicheren Zeiten. Vieles ist im Wandel. Digitalisierung, Klima, der Sozialstaat, der Wert von Bildung, die Parteienlandschaft und der gesellschaftliche Zusammenhalt sind nur einige der Entwicklungen, die unüberschaubar sind. Vieles, was bisher selbstverständlich war, wird in Frage gestellt. Gleichzeitig sind neue Lösungen noch nicht in Sicht – oder es ist nicht sicher, ob sie zum Erfolg führen. Während sich auf der einen Seite Menschen auf die Suche nach neuen Wegen begeben, klammern sich andere an Vertrautes und Gewohntes. Was ist in unserem Leben wichtig, was macht uns zuversichtlich, was verunsichert oder überfordert uns? Wohin muss Österreich aufbrechen, um gesellschaftlich, ökonomisch und politisch seinen Wohlstand im überMorgen zu sichern? Nachgedacht wird über Zukunft genug – doch wir reden zuviel übereinander, statt miteinander. Was fehlt ist eine breite gesellschaftspolitische Diskussion über Zukunftsfragen – und Visionen mit Zuversicht zur ganz grundsätzlichen Frage: “Welche Gesellschaft wollen wir sein?”.

Freiheit, Sicherheit, Solidarität: Was kommt zuerst?

Wir diskutieren am 22.05.2019 – Machen Sie mit!

Uns geht es gut in Österreich. Wir leben in einem freien, sicheren, reichen Land, das für seine starke Solidarität bekannt ist. Oder sehen Sie das anders? Wie sehen Sie Österreich heute – und in welchem Österreich möchten Sie übermorgen leben? Sollen wir mehr in Sicherheit investieren oder die Freiheit des Einzelnen ausdehnen? Wem gegenüber sollen wir solidarisch sein? Wer braucht unsere Hilfe und wer soll sich selbst helfen?

Darüber müssen wir reden. Denn die Werte Freiheit, Sicherheit und Solidarität sind nicht so selbstverständlich, wie wir das oft wahrnehmen. Sie stehen in einem Spannungsverhältnis. Wie wir damit in der Zukunft umgehen wollen, und was wir bereit sind, dafür zu tun, werden wir diskutieren.

Programm:

13.30 – 18.00 Uhr Diskurse am Tisch

Martin Schenk (Diakonie Österreich) Dieter Feierabend (NEOS Lab) Walter Feichtinger (Institut für Friedenssicherung und Konfliktforschung)

18.00 – 19.30 Uhr Kontroversen am Podium

Philipp Blom (Historiker) Ulrike Guérot (Politologin) Georg Kapsch (Unternehmer und Präsident der IV) Werner Kerschbaum (Österreichisches Rotes Kreuz) Christian Ortner (Journalist) Moderation: Helmut Brandstätter (Herausgeber KURIER)

Titelbild: © Rotes Kreuz / Sepp Gallauer


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