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Buchpräsentation: NEUE GRENZEN, OFFENE RECHNUNGEN

Eine Reise durch Europa und seine unbewältigte Geschichte

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Einladung zur Buchpräsentation mit Diskussion

Die ERSTE Stiftung und der Residenz Verlag laden herzlich ein zur Präsentation des Buches:

NEUE GRENZEN, OFFENE RECHNUNGEN
Eine Reise durch Europa und seine unbewältigte Geschichte
Von Konrad Kramar

Anlässlich der Präsentation seines neuen Buches diskutieren Konrad Kramar, außenpolitischer Reporter des KURIER, und die Politikwissenschaftlerin und Europa-Expertin Ulrike Guérot zum Thema „Vom Brexit bis zu Orbans Ungarn“: Reißt der neue Nationalismus alte Gräben in Europa wieder auf?“

Aufgrund limitierter Plätze ersuchen wir um Anmeldung zur Veranstaltung. Im Anschluss zur Diskussion bitten wir zu einem Cocktail. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Zum Buch:
Ein ungarischer Premier macht einen jüdischen Milliardär für eine antieuropäische Wahlkampagne zum Staatsfeind Nr. 1. In Barcelona gehen nationalistische Politiker für einen diffusen Traum von Freiheit ins Gefängnis und Großbritanniens EU-Gegner inszenieren den Brexit als Kampf gegen die deutsche Übermacht. Europa geht durch die tiefste Krise der Nachkriegszeit: Konrad Kramar hat die Brennpunkte der aktuellen Krise besucht. Er zeigt zwischen populistischem Wahlkampf-Getöse und antieuropäischer Hetze die Risse in Nationen und Gesellschaft auf und verfolgt sie zurück bis zu ihren Ursprüngen in Krieg, Gewalt und Vertreibung. Kramar macht deutlich, warum die derzeitige Politik keine Antworten auf diese Krisen hat und wo sie zu finden wären.

Konrad Kramar: Neue Grenzen, offene Rechnungen. Eine Reise durch Europa und seine unbewältigte Geschichte. Residenz Verlag, 256 Seiten, ISBN 978 3 7017 3482 5

KONRAD KRAMAR
geboren 1966 in Wien, Studium der Pharmazie. Seit 1984 als Journalist tätig, seit 1992 beim „Kurier“, seit 1999 außenpolitischer Redakteur. Autor mehrerer erfolgreicher historischer Sachbücher, u.a. „Die schrulligen Habsburger“, „Mission Michelangelo“ (2013), „Neue Grenzen, offene Rechnungen (2019).

ULRIKE GUÉROT
geboren 1964 in Grevenbroich, ist Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems und Gründerin des European Democracy Labs in Berlin. Zuvor arbeitete sie in europäischen Think Tanks und Universitäten in Paris, Brüssel, London, Washington und Berlin. Ihre Bücher „Warum Europa eine Republik werden muss! Eine politische Utopie“ (2016 Dietz) und „Der Europäische Bürgerkrieg – Das offene Europa und seine Feinde“ (2017 Ullstein) wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2019 erschienen ihre beiden Essays „Wie hältst du`s mit Europa“ und „Was ist die Nation?“ im Steidl Verlag.

Titelbild: Stacheldraht. Foto: (CC BY 2.0) Ivan Radic / Flickr