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Standpunkte

Die russische visuelle Revolution

Ekaterina Degot im Gespräch mit Dessy Gavrilova beim Vienna Humanities Festival 2017

12. Oktober 2017
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Die Kunst der Russischen Revolution wird gewöhnlich im Westen durch die ikonischen abstrakten Gemälde von Malewitsch oder Kandinsky repräsentiert, die durch ihre reinen Formen bestimmt sind.

Die Kunsthistorikerin und Gewinnerin des Igor Zabel Award for Culture and Theory 2014, Ekaterina Degot – eine herausragende Fachfrau für die russische Avantgarde, die vor kurzem zur künstlerischen Leiterin des „steirischen herbstes“ berufen wurde – hält diese Lesart für unzureichend. Am 24. September 2017 bot sie in einem Gespräch mit Dessy Gavrilova (Time to Talk) einen neuen Blick auf die Avantgardekünstler Russlands und hinterfragte die fortgesetzten Fehldeutungen der Oktoberrevolution durch den Westen. Sehen sie das vollständige Gespräch in englischer Sprache:

Titelbild: Sowjetischer Agit-Prop-Zug mit bemalten Wagons. Lizenzfrei.


Vienna Humanities Festival

Das Vienna Humanities Festival, veranstaltet vom IWM, Wien Museum und Time to Talk, ist eine Reihe von rund 40 Veranstaltungen (in deutscher und englischer Sprache), die vom 22. bis 24. September 2017 zum zweiten Mal im Wien Museum, der TU Wien, der Evangelische Volksschule und im Radiokulturhaus stattfanden.

Das Generalthema „Revolution!“ spannte den Bogen von Russland 1917 über die 68er-Bewegung und das Wendejahr 1989 bis hin zu den jüngsten Umwälzungen in den arabischen Ländern und in der Ukraine.