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Jelena Petrović

Feministin, Kulturtheoretikerin and Kulturarbeiterin

Jelena Petrović ist Feministin, Kulturtheoretikerin and Kulturarbeiterin. Sie ist (Mit-)Autorin zahlreicher Artikel, Veranstaltungen und interdisziplinärer Projekte postjugoslawischer Themen – insbesondere zu Miss-/interpretation von (post-)jugoslawischer Geschichte, Erinnerung, Kultur, Kunstgeschichte und Feminismus arbeitet sie an neuen erkenntnistheoretischen Modellen der Wissensproduktion.
Ihren Hochschulabschluss hat sie in Sprachwissenschaften an der Universität Belgrad in Serbien absoviert und ihr PhD-Studium am Institutum Studiorum Humanitatis – ISH, Ljubljana Hochschule für Geisteswissenschaften in Slovenien. Seit 2014 ist sie Assistenz- Professorin des postgraduaten Programmes am ISH für Geisteswissenschaften und an unterschiedlichen Fakultäten in der Region als Gastlektorin tätig. Parallel dazu war sie Mitglied der Kunsttheorie-Gruppe Grupa Spomenik/The Monument Group, die sich in Kunstpraxis und –theorie mit der (Un-)Möglichkeit der Schaffung eines politischen Raumes für eine Diskussion über den Krieg der 1990er Jahre und die Existenz von Nachkriegs-Kollektiven auseinandersetzt.

Petrović ist Mitbegründerin und Mitglied der feministischen Kuratorinnengruppe Red Min(e)d, die sich mit dem Verhältnis zeitgenössischer Kunst und Feminismus im postjugoslawischen Raum (seit 2011) auseinandersetzt. Sie gründete MINA, Institute for Socially Engaged Art and Theory in Ljubljana (2009), eine Plattform der gemeinsamen Kunstheorie Praxis, die wiederum als co-organisierter Background für das langfristige Red Min(e)d-Projekt The Living Archive und anderer Einzel- und Gemeinschaftsprojekte dient.

Derzeit lehrt sie feministisches Kuratieren und zeitgenössische Kunstpraxis an der Akademie für bildende Kunst und Design, an der Universität Ljubljana. Ihre Hauptinteressensfelder sind: emanzipatorische Politik der Wissensproduktion, Erinnerungspolitik, Politik der Liebe/Freundschaft und Gemeinschaft, postjugoslawischer Feminismus sowie Kunsttheorie Praxis, Arbeits- und Familienpolitik, Sozialentwicklung/-utopie und politische Zukunftsszenarien.

Foto: © Branko Starcevic