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The Tipping Point Talks 2019

200 Jahre ERSTE Stiftung

1. März 2019

Im Jahr 2019 feiern Erste Bank und ERSTE Stiftung das 200-jährige Jubiläum der Sparkassenidee: Sie war in Zeiten von Industrialisierung und Urbanisierung sozial und wirtschaftlich, sie war innovativ und kühn. Was erzählt uns die Sparkassenidee heute im Jahr 2019?

Identität - Normativität - Möglichkeit - Kühnheit

Diese vier Themenfelder sollen uns in diesem Jahr als Leitlinien bei der Beantwortung folgender Fragen dienen: Wer sind wir in der Region Zentral-, Ost- und Südosteuropa, dreißig Jahre nach Anbruch einer Ära umfassender Transformation, die das Leben und die Zukunft jeder einzelnen Familie beeinflusst hat? Wo wollen wir als Gesellschaften hin? Wie gehen wir am Weg dahin mit unseren Herausforderungen um?

#1 – Identität

Vor 30 Jahren fiel der Eiserne Vorhang und eröffnete eine Fülle an Möglichkeiten für den Einzelnen, die Gesellschaft und Wirtschaft in der Region Zentral- und Osteuropas. Mehr.

#2 – Normativität

Warum sind Werte und Normen essenziell? Wie leben wir ein „Nie wieder“ in dieser fragilen Ära? Mehr.

#3 – Möglichkeit

Wie können wir dazu beitragen, dass die Europäische Union weltweite Vorreiterin bei der Regulierung von Technologie wird? Wieso werden Normen und Standards das Erfolgsrezept für die EU von morgen sein? Mehr.

#4 – Kühnheit

Wie lässt sich heute ein ganzheitliches Konzept für den Wohlstand aller umsetzen? Was bleibt privat und was sind öffentliche Güter, Dienstleistungen, Institutionen, aber auch Verantwortlichkeiten? Mehr.

Die ERSTE Stiftung dient dem Gemeinwohl. Wir stärken Zivilgesellschaft, fördern zeitgenössische Kultur und erarbeiten innovative Wege zu sozialer Inklusion. Gemeinsam begehen wir den 200. Geburtstag mit Gesprächen über Themen, die unsere Gegenwart und Zukunft prägen. Die Tipping Point Talks werden kuratiert von Verena Ringler.


Kuratorin The Tipping Point Talks 2019

Verena Ringler gründete und leitet European Commons. Dieses Netzwerk initiiert und realisiert transformative Begegnungen und Dialogformate in Europas Diplomatie, Politik, Wirtschaft und dem Nonprofit-Bereich. Ihren nutzerorientierten und multidisziplinären Zugang zu europäischen Zukunftsthemen entwickelte sie im Magazinjournalismus, der Diplomatie und dem Stiftungswesen. Verena war festangestellte Redakteurin bei Foreign Policy (2002-06, Washington D.C.). Von 2006 bis 2009 baute sie die EU Kommunikation in einem diplomatischen Team im Kosovo auf. Zuletzt gestaltete Verena Ringler mehr als fünf Jahre lang das Europaprogramm der deutschen Stiftung Mercator.

Verena schloss Studien an der Johns Hopkins University / SAIS (2002), den Universitäten Innsbruck und Uppsala (1999) sowie den einjährigen Lehrgang Magazinjournalismus an der Universität Wien (1998) ab. Sie veröffentlichte mehr als 300 Beiträge zu Europa und der Welt in Magazinen und multimedialen Formaten. Zuletzt erschien ihr Kapitel zu Innovation in der Regierungsarbeit im Band Realistic Hope (AUP, 2018). Verena ist Mitglied des Strategierates des Think Tanks European Policy Centre (EPC).

„Um unsere europäische Zukunft zu gestalten, fehlen uns nicht weitere kleingeistige Ideen, sondern neue, kühne Handlungsallianzen.“

– Verena Ringler


Titelbild: Am 27. Juni 1989 durchtrennte der ungarische Außenminister Gyula Horn (rechts) gemeinsam mit seinem österreichischen Amtskollegen Alois Mock im ungarischen Sopron den Stacheldraht des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Foto: © Bernhard J. Holzner / AP / picturedesk.com. Foto von Verena Ringler: © Peter Mayr

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